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Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022“ richtet sich an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen. Ziel ist es, die Einrichtungen in ihrer Weiterentwicklung zu stärken und so die kulturelle Teilhabe für die Bevölkerung in ländlichen Regionen zu verbessern.

Das Programm wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

510 Projekte seit 2020

Im Jahr 2020 konnten 148 Projekte im Rahmen des „Soforthilfeprogramms Heimatmuseen“ gefördert werden.

180 Einrichtungen wurden im Programmteil „Heimatmuseen“ des „Soforthilfeprogramms Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“ gefördert.

Im Programmteil „Landwirtschaftliche Museen“ des "Soforthilfeprogramms Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021" konnten insgesamt 134 Projekte gefördert werden.

Aktuelles

Ausleger mit dem Schild des Museums Gensungen in Felsberg-Gensungen

Das Antragsportal im „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022“ ist geschlossen

Der Deutsche Verband für Archäologie (DVA) hat alle Fördermittel, die im „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022“ zur Verfügung standen, verteilt. Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich. Seit Juli 2022 sind beim DVA 126 Anträge auf Förderung eingegangen, 95 davon konnten bewilligt werden. Die Projekte befinden sich derzeit in der Umsetzung und müssen bis Jahresende abgeschlossen werden. Mit den Fördermitteln modernisiert das Grenzmuseum Schifflersgrund (Asbach-Sickenberg) beispielsweise den Besucherempfang, die Neidbergmühle Bielatal (Rosenthal-Bielatal) richtet ein barrierefreies Schaudepot ein, das Handwerkermuseum in Sittensen installiert eine Medienstation und schafft neues Ausstellungsmobiliar an. Förderungen wie diese sollen helfen, die Museen in kleinen Städten und Gemeinden zu erhalten und zu qualifizieren, denn in ihrer Menge und Breite bewahren sie flächendeckend das materielle und immaterielle Kulturgut Deutschlands. Als einzigartige Archive von altem Handwerk, regionaler Geschichte und Tradition wirken sie identitätsstiftend. Viele Museen sind zudem Orte hoher sozialer Relevanz, verbinden die Akteure vor Ort und bieten Anlässe für zivilgesellschaftliches Engagement. All das zu fördern, ist Anliegen des „Soforthilfeprogramms Heimatmuseen 2022“. Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022“ wird im Programm „Kultur in ländlichen Räumen“ von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. mehr

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Die neu ausgeleuchtete Ausstellung des Keltenmuseums in Eberdingen-Hochdorf/Enz

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022“ erhält weitere 350.000 Euro

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) stärkt weiter die Kultur in ländlichen Räumen: Insgesamt stehen für das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022“ jetzt 1,7 Mio. Euro zur Verfügung. Seit Juli können regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Gemeinden mit maximal 20.000 Einwohnern beim Deutschen Verband für Archäologie (DVA) Anträge auf Förderung im „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022“ stellen. Das Programm unterstützt die Museen unter anderem in den Bereichen Ausstellungsmodernisierung, Barrierefreiheit, Bauunterhalt, Organisation und Vermittlung. Die Bandbreite der geförderten Maßnahmen reicht von der Erneuerung der Ausstellungsbeschriftung, über den Einbau von Treppenliften, die Anschaffung von Möbeln und die Einführung eines neuen Kassensystems bis hin zur Reparatur historischer Technik. Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Geschäftsführer des DVA: „Wir sind wirklich froh, dass die BKM weitere Mittel für das Soforthilfeprogramm bereithält. Das ist in diesen Zeiten keine Selbstverständlichkeit. Die Museen haben noch nicht die Folgen der Corona-bedingten Schließungen verkraftet, nun kommen angesichts der Inflation neue Herausforderungen auf sie zu. Hier Gelder zur Verfügung zu stellen, um beispielsweise die steigenden Energiekosten der Museen durch die Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung etwas abzufedern, ist für sie eine enorme Hilfe.“ Der Höchstbetrag pro Förderung beträgt 25.000 Euro. Erforderlich ist das Einbringen eines Eigenanteils von 25 Prozent der Gesamtkosten. Die geförderten Projekte müssen bis zum 31. Dezember 2022 abgeschlossen sein. Der DVA setzt das Förderprogramm in Kooperation mit dem Deutschen Museumbund e.V. (DMB) um, berät und begleitet die Antragssteller bei den geplanten Maßnahmen und koordiniert die Verwendung der Mittel. Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022“ wird im Programm „Kultur in ländlichen Räumen“ von…

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