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Pferdepflug auf einem Museumsacker.

18.06.2021

Verdoppelung der Fördersumme für den Programmteil „Landwirtschaftliche Museen“

Mit zusätzlichen zwei Millionen Euro Fördermitteln möchte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ein positives Signal setzen für die weitere Stärkung der landwirtschaftlichen Museen.

Der Programmteil „Landwirtschaftliche Museen“ im „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen und landwirtschaftliche Museen 2021“ startete im April dieses Jahres und erfreut sich großer Nachfrage. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat auf den Bedarf reagiert und die Fördermittel von 2 auf 4 Millionen erhöht.

Gefördert werden öffentliche als auch privat getragene Museen in Gemeinden und Kleinstädten mit bis zu 30.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, die sich schwerpunktmäßig den Themen Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Ernährung, Gartenbau, Weinbau oder Fischerei widmen. Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören Barrierefreiheit, Brandschutz sowie der Erhalt von Bauten, Baudenkmalen und Ausstellungsräumen. Weiterhin können Gelder beantragt werden für Nutzflächenerweiterung, Ausstellungsmodernisierung, digitale Sammlungsaufbereitung, Verwaltung und Organisation, Durchführung von Veranstaltungen und Vermittlung.

Anträge können beim Deutschen Verband für Archäologie e.V. (DVA) für eine maximale Fördersumme von 50.000 Euro gestellt werden. Erforderlich jedoch ist eine Eigenbeteiligung von mindestens 25 Prozent der insgesamt förderfähigen Ausgaben. Die Antragsfrist endet, sobald die Mittel verbraucht sind, spätestens jedoch am 31.12.2021.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft